Übersicht
Über diese Erkrankung
Zoster ophthalmicus, der durch das Herpes-Zoster-Virus verursacht wird, befällt das Auge und die umliegenden Bereiche und führt zu verschiedenen Augenkomplikationen. Zu den Symptomen gehören Augenschmerzen, Rötungen, Bläschen auf den Augenlidern und Sehstörungen. Zu den Komplikationen gehören Blepharitis, Iridozyklitis, Iritis, Keratitis, Keratokonjunktivitis, Konjunktivitis und Skleritis. Die Komplikationen von Zoster ophthalmicus können schwerwiegend sein und Hornhautvernarbungen, Glaukom und Sehverlust umfassen. Die Prävalenz von Zoster ophthalmicus schwankt weltweit, wobei die geschätzte jährliche Inzidenz zwischen 1,2 und 4,5 Fällen pro 1.000 Personen liegt. Historisch gesehen ist die Krankheit seit Jahrhunderten bekannt und wurde bereits in der Antike beschrieben. Das Varizella-Zoster-Virus, das sowohl Windpocken als auch Gürtelrose verursacht, ist für den Zoster ophthalmicus verantwortlich. Zur Diagnose von Zoster ophthalmicus gehört eine gründliche Augenuntersuchung, einschließlich der Prüfung der Sehschärfe und der Beurteilung der Augenstrukturen. Die Behandlung umfasst in der Regel antivirale Medikamente zur Verringerung der Virusreplikation und zur Linderung der Symptome. Zusätzlich können topische Steroide verschrieben werden, um die Entzündung zu verringern und Komplikationen zu verhindern. Das Varizella-Zoster-Virus, das nach der Erstinfektion in den Nervenzellen schlummert, kann aufgrund verschiedener Faktoren wie Alter, Immunsuppression und Stress reaktiviert werden. Zu den Risikofaktoren für Zoster ophthalmicus gehören ein höheres Alter, ein geschwächtes Immunsystem und frühere Episoden von Herpes zoster. Zu den Präventionsstrategien für Zoster ophthalmicus gehört vor allem die Impfung gegen das Varizella-Zoster-Virus. Die Herpes-Zoster-Impfung wird für Personen ab 50 Jahren empfohlen, um das Risiko der Entwicklung einer Gürtelrose und ihrer Komplikationen, einschließlich Zoster ophthalmicus, zu verringern.
Symptomatik
