Übersicht
Über diese Erkrankung
Anisakiasis ist eine parasitäre Infektion, die durch Anisakis-Larven verursacht wird und in der Regel durch den Verzehr von rohem oder unzureichend gekochtem Fisch übertragen wird. Die Symptome können von leicht bis schwerwiegend reichen und umfassen akute Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und in einigen Fällen allergische Reaktionen. Diese Infektion kann sich auf zwei Arten manifestieren: Magen-Anisakiasis, die den Magen betrifft, und Darm-Anisakiasis, die den Darm betrifft. Die Krankheit tritt am häufigsten in Gebieten auf, in denen der Verzehr von rohem Fisch üblich ist, wie z. B. in Japan, den Niederlanden und den Küstenregionen Europas und Südamerikas. Mit der weltweiten Beliebtheit von Gerichten wie Sushi und Ceviche hat sich auch die Anisakiase weiter verbreitet. Zu den Komplikationen einer Anisakiase können eine Magen-Darm-Perforation und schwere allergische Reaktionen gehören. Wenn die Larven in den Magen-Darm-Trakt eindringen, können sie eine schwere Immunreaktion und Sekundärinfektionen verursachen. Die Diagnose von Anisakiasis erfolgt in der Regel durch eine Gastroskopie, bei der die Larven visuell identifiziert und entfernt werden. Bei Verdacht auf eine Perforation können bildgebende Verfahren eingesetzt werden. Die Behandlung besteht in erster Linie in der physischen Entfernung der Larven; manchmal werden jedoch auch Kortikosteroide verabreicht, um die Entzündung zu lindern. Anisakiasis wird durch die Aufnahme von Larven verursacht, die in infizierten Meeresfischen und Meeresfrüchten vorhanden sind. Zu den Risikofaktoren gehört der Verzehr von rohem oder unzureichend gekochtem Fisch. Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehören das richtige Kochen und Einfrieren von Meeresfrüchten, die für den Rohverzehr bestimmt sind, wodurch die Larven abgetötet werden, sowie die Einhaltung der Richtlinien zur Lebensmittelsicherheit bei der Zubereitung.
Symptomatik
