Übersicht
Über diese Erkrankung
Erythema infectiosum, auch bekannt als Fünfte Krankheit, ist eine durch das Parvovirus B19 verursachte Virusinfektion. Sie betrifft vor allem Kinder, kann aber bei Menschen jeden Alters auftreten. Das charakteristische Symptom der fünften Infektionskrankheit ist ein ausgeprägter Hautausschlag, der zunächst in Form leuchtend roter Wangen auftritt, die wie geklatscht aussehen. Später kann sich ein spitzenartiger Ausschlag auf dem Rumpf und den Gliedmaßen entwickeln. Obwohl die fünfte Krankheit in der Regel mild verläuft und selbstlimitierend ist, kann sie bei bestimmten Bevölkerungsgruppen zu Komplikationen führen, z. B. bei Schwangeren und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Die fünfte Krankheit ist eine der häufigsten viralen Exantheme im Kindesalter, wobei Ausbrüche häufig in Schulen und Kindertagesstätten auftreten. Die Infektion tritt am häufigsten im späten Winter und im frühen Frühjahr auf. Das Erythema infectiosum ist seit Jahrhunderten bekannt, wobei historische Hinweise bis ins 18. Der Erreger, das Parvovirus B19, wurde jedoch erst in den 1970er Jahren entdeckt. Die Diagnose der fünften Krankheit umfasst in der Regel eine klinische Bewertung auf der Grundlage charakteristischer Symptome und körperlicher Untersuchungsergebnisse. Labortests, einschließlich serologischer Tests zum Nachweis von Antikörpern gegen das Parvovirus B19, können zur Bestätigung der Diagnose durchgeführt werden. Die Behandlung der fünften Krankheit ist in erster Linie unterstützend und konzentriert sich auf die Linderung von Symptomen wie Fieber und Ausschlag. Das Virus ist hochgradig ansteckend und wird durch Atemwegssekrete wie Speichel oder Atemtröpfchen sowie durch Bluttransfusionen und vertikale Übertragung von der Mutter auf den Fötus verbreitet. Zu den Risikofaktoren für die Ansteckung mit der fünften Jahreszeit gehören der enge Kontakt mit infizierten Personen, der Besuch überfüllter Einrichtungen wie Schulen oder Kindertagesstätten sowie bestimmte Berufe, bei denen eine erhöhte Exposition gegenüber dem Virus besteht. Zur Vorbeugung der fünften Infektionskrankheit müssen die üblichen Maßnahmen zur Infektionskontrolle ergriffen werden, z. B. gute Handhygiene, Abdecken von Husten und Niesen und Vermeiden von engem Kontakt mit erkrankten Personen.
