Übersicht
Über diese Erkrankung
Urbanes Gelbfieber ist ein virales hämorrhagisches Fieber, das durch das Gelbfiebervirus verursacht und hauptsächlich durch die Aedes aegypti-Mosquito übertragen wird. Zu den Symptomen gehören in der Regel Fieber, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit und Gelbsucht. Diese Krankheit unterscheidet sich vom Buschgelbfieber, das auch als sylvatisches (Dschungel-)Gelbfieber bekannt ist, das in erster Linie nichtmenschliche Primaten befällt und in Dschungelgebieten übertragen wird. In der Vergangenheit war das urbane Gelbfieber ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten mit unzureichenden Mückenschutzmaßnahmen. Es hat zahlreiche Ausbrüche und Epidemien verursacht, die zu einer erheblichen Morbidität und Mortalität geführt haben. Die Komplikationen des urbanen Gelbfiebers können schwerwiegend sein und zu Leberschäden, Nierenversagen, Blutungsstörungen und Organversagen führen. In schweren Fällen kann die Krankheit tödlich verlaufen. Die Diagnose des urbanen Gelbfiebers umfasst in der Regel eine klinische Untersuchung, bei der die Symptome und die Reiseanamnese ausgewertet werden. Zur Bestätigung der Diagnose können auch Labortests wie Bluttests und Virusnachweistests durchgeführt werden. Die Behandlung konzentriert sich in erster Linie auf unterstützende Maßnahmen, um die Symptome zu lindern und Komplikationen zu verhindern. Es gibt keine spezifische antivirale Behandlung für urbanes Gelbfieber. Die Prävention des urbanen Gelbfiebers ist von entscheidender Bedeutung und umfasst Impfungen, Maßnahmen zur Mückenbekämpfung und Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens, um die Brutstätten der Mücken zu reduzieren und den Kontakt zwischen Mensch und Mücke in städtischen Gebieten zu minimieren.
Symptomatik
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